Freitag, 14. Juni 2013

Die schlafende Stadt von Andreas Steiner

Kurzbeschreibung

Das Foto habe ich von Weltbild
 
Düster, sublim, mystisch, grausam, romantisch - eine Familiensaga der besonderen Art vor dem Hintergrund des gesamten 20 Jahrhunderts, in der ein junger Schriftsteller entdeckt, dass er die Last eines fremdes Schicksals trägt und dadurch in die Abgründe seiner eigenen Familiengeschichte eintaucht. 
Vordergründig erscheint Andreas Steiners Buch Die schlafende Stadt" als Mystery-Roman, da es um eine komplexe Geschichte über die unsichtbaren Bindungen von Menschen zueinander geht, der Lebenden wie der Toten. Wie diese Bindungen sich auf Schicksale in verschiedenen Generationen auswirken, macht das Buch auch zu einem Entwicklungsroman, der aufzeigt, wie zwischenmenschliche Beziehungen sich im Sinne von Heilung und Entwicklung nutzen lassen oder ins Verderben führen können. 
Unterhalten wird es daher auch jene, die an psychologisch-philosophischen Themen, detektivisch-entfächerten Familiendramen und sinnlichen Liebesromanen interessiert sind. Denn Andreas Steiner hat es in einzigartiger Weise verstanden, Elemente in der Tradition der Gothic Novel, des historischen Romans und der komplexen Familiengeschichte miteinander zu verweben. 
Die schlafende Stadt ist somit auch eine Hommage an Autoren wie Edgar Allan Poe, Robert Louis Stevenson und Gustav Meyrink. 

Kurzum: Andreas Steiner ist bereits in seinem Erstlingswerk das gelungen, was den meisten Autoren immer verwehrt bleibt ein Buch zu schreiben, das dem Leser stets in Erinnerung bleibt.
Dieser Text stammt von Amazon 

 

Meine Rezension

Zu Beginn des Buches war ich noch etwas verwirrt, wahnsinnig viele Namen mit Geschichten, konnte mir kein Ziel vorstellen. Das Weiterlesen hat sich aber gelohnt, denn das Buch hält so manche Überraschung bereit. 

Die Geschichte ist mal ganz anders als man denkt und führt auf einem wirklich ungewöhnlichen Weg ans Ziel. Keine Angst, am Ende fließt wirklich alles auf verständliche Art zusammen.
Die deutsche Geschichte durch sehr viele Epochen liefert den Hintergrund für diesen Roman. Er ist spannend und interessant auf verschiedenen Ebenen mit einem sehr guten Sprachstil  geschrieben.

Hier finden wir eine außergewöhnliche Geschichte über die Schicksale  von den Lebenden und den Toten (oder doch eher von den Toten und den Lebenden?), deren Leiden und Lieben, sowie ihr Leben. Kultur, Musik und Literatur treffen wir an unzähligen Stellen diesem Werk.

Dieses sehr gut gelungene Erstlingswerk regt auch noch zum Nachdenken über Leben und Tod an. Seine Variante gefällt mir irgendwie. 

Dieses Buch ist absolut lesenswert und jeden Cent wert und gehört auf jeden Wunschzettel. Es wird selbst den hohen Ansprüchen der Kritiker gerecht. 

Glaubt mir, Ihr müsst das Buch unbedingt lesen.



Wissenswertes 

 Geboren am 28.12.1964 in Köln. Tiroler und schlesische Wurzeln.

Nach dem Abitur 1984 Studium der Psychologie (Diplom 1992) und der Musikwissenschaft / Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft (Magister Artium 1991). 


Bildender Künstler, Cartoonist, Karikaturist, Illustrator. Über 20 Veröffentlichungen als Spieleautor und Gestalter von Brettspielen (u.a. "Die neuen Entdecker", "Löwenherz".) Daneben Musiker (Geiger, Sänger, Komponist).
Psychologischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut, Institutsleiter.


"Die schlafende Stadt" ist sein erster Roman. Er ist inspiriert von der systemischen Psychotherapie und der Arbeit mit der Familiengeschichte.


  • Gebundene Ausgabe: 600 Seiten
  • Verlag: Steinmeier, Druckerei; Auflage: 1 (1. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939777978
  • ISBN-13: 978-3939777977
Dieser Text stammt von Amazon