Dienstag, 31. Dezember 2013

Guten Rutsch

Wünsche Euch allen einen wunderschönen Start in ein tolles neues Jahr

Viel Glück, Gesundheit und ein langes langes Leben für Euch und Eure Liebsten


 


Morbus Dei - Die Ankunft von Bastian Zach & Matthias Bauer







Kurzbeschreibung


Ein Buch wie ein guter Film: Matthias Bauer und Bastian Zach erzählen eine Geschichte voller Spannung, Dramatik und Emotionen: Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...




Meine Rezension

Morbus Dei - Welche Krankheit verbirgt sich dahinter, verändert Menschen auf so schreckliche Art und Weise? Gab es vor 300 Jahren schon Genmanipulationen, die im verborgenen stattgefunden haben? Gendefekte durch Umwelteinflüsse?
Das erfahren wir nur Ansatzweise in diesem Teil, erhöht natürlich auch die Spannung auf die weiteren 2 Bände.

Das Buch, wie auch das Cover, verströmt eine düstere Atmosphäre passend zu der düsteren Zeit in der es angesiedelt ist (1647-1703). Das Cover wurde übrigens von Bastian Zach selbst gestaltet, eine äußerst gelungene Arbeit, wie ich finde.

Den Sprach-,/Schreibstil empfinde als angenehm, lässt er doch das flüssige Lesen des Buches zu. Die gute, in die Tiefe gehende Recherche der beiden Autoren kommt in den Beschreibungen des ländlichen Dorflebens, den Werkzeugen, der Häuser etc. zum Vorschein. Die aufgebaute Spannung hält sich durch das gesamte Buch aufrecht und hat sogar noch für das Ende einen wirklich fiesen Cliffhanger parat.

Die Beschreibungen sind nicht nur sehr gut für das Kopfkino geeignet, da man kann alles genau sehen kann, sondern auch für die Emotionen, wir dürfen fühlen, riechen, schmecken, frieren, schwitzen…..
Die Zeichnung der einzelnen Charaktere ist unterschiedlich stark ausgeprägt und lässt somit auch der Phantasie noch Spielraum.

Wir begleiten einen sehr sympathischen Protagonisten, den Deserteur Johann List, auf seiner Flucht durch Schnee und Eis sowie finstere Wälder, bei der er leider auch noch schwer verletzt wird. Nehmen Anteil an seinem Leben in der "ländlichen Idylle" bis hin zum erneuten Aufbruch in die Ungewissheit.

Eigentlich sucht er ja nur Ruhe vor seiner Vergangenheit, die er sehr lange geschickt vor uns verheimlicht. Er gibt sie nur Bruchstückweise, aber immer noch nicht ganz, frei. Ich nenne das jetzt einfach mal den "Trilogie-Effekt".

In dem sehr abgelegenen und äußerst merkwürdigen Dörfchen in Tyrol, treffen wir zusammen mit Johann auf Bewohner, die sich teilweise schon sehr skurril verhalten. Kleine Andeutungen über die "Anderen", die den Dörflern ab und zu aus dem Mund fallen, erregen seine Aufmerksamkeit. Seine Nachfragen diesbezüglich werden fast bis zum Schluss vehement
abgeblockt, obwohl von dort eine nicht zu unterschätzende Gefahr droht.

Ausgerechnet in der Tochter des bösartigsten Bauern im ganzen Dorf, findet er die Liebe seines Lebens. Sehr schön gestalten Bastian und Matthias diese zart aufblühende Liebe, in dem sie Johann ihr heimlich Lesen und Schreiben beibringen lassen. Somit sind auch von dieser Seite Probleme vorprogrammiert.

Dann fallen auch noch die, von allen gehassten, bayrischen Soldaten in das Dörfchen ein. Eigentlich sind sie nicht nur vom sondern auch zum Kämpfen zu müde. Sie wollen nur "ihre Wunden lecken", wieder zu Kräften kommen um dann den beschwerlichen Weg (im Winter durch die Berge) nach Hause nehmen zu können. Doch das "Leben" hält eine Überraschung der besonderen Art für sie bereit.

Aus Liebe muss Johann nun doch wieder den Kämpfer (wo und durch wen wurde er so gut ausgebildet? - "Trilogie-Effekt") aus sich heraus lassen, obwohl er dies nie mehr zu lassen wollte.

Durch diese komplizierte Konstellation - Dorfbewohner, die "Anderen", die Soldaten, Morbus Dei - kommt es zu einer Eskalation, die mir die Worte fehlen lassen.

Einen Hoffnungsschimmer lässt die winkende Hand eines Kindes aufblitzen.

Keine Angst, ich habe Euch nicht zu viel verraten, eigentlich fast nur Nebeneffekte, die Teile die dieses Buch zum Thriller machen müsst Ihr Euch schon noch selbst erlesen.

Wer möchte kann sich dann zusammen mit drei Personen, einem Hund und einem Ochsen auf den Weg in ein neues Abenteuer, im Teil 2, machen.

Ich mache das auf jeden Fall und beende mit einer klaren Leseempfehlung meine Rezension.

Wissenswertes



Bastian Zach wurde 1973 in Österreich in Leoben / Steiermark geboren und wuchs in Salzburg auf. Von frühester Kindheit immer schon von einem hohen bildnerischen Talent geprägt, zog es ihn 1993 nach Wien. Nach Abschluss der Meisterklasse an der Wiener "Graphischen" arbeitete er für viele Werbe- & Multimedia-Agenturen, bevor er sich 1999 selbständig machte.


Matthias Bauer wurde 1973 in Lienz in Osttirol geboren und wuchs in Tirol auf. Nach dem Studium der Geschichte/Volkskunde an der Leopold Franzens-Universität Innsbruck arbeitete er im Verlags- und Ausstellungsbereich und ist seit einigen Jahren in der Tiroler Erwachsenenbildung tätig.

Gemeinsam mit Bastian Zach schrieb, produzierte und führte Matthias Bauer Regie bei den preisgekrönten Kurzfilmen "ausWEG" (2001) und "[infinite]" (2003) sowie dem Spielfilm "3 Zimmer. Küche. Tod." (2006).
Ebenso verfassten Zach / Bauer das Drehbuch zum schweiz-österreichischen Horrorfilm "One Way Trip 3D" (2011) und zum internationalen Wikinger-Actioner "Northmen - A Viking Saga" (2014).
2010 wurde Zach / Bauers Romandebüt veröffentlicht, der historische Mystery-Thriller "Morbus Dei: Die Ankunft" . Kritik und LeserInnen reagierten begeistert, 2012 folgte "Morbus Dei: Inferno", 2013 der fulminante Abschluss der Trilogie, "Morbus Dei: Im Zeichen des Aries".
Zur Zeit arbeiten Zach / Bauer an mehreren Romanprojekten sowie Drehbüchern für internationale Filmproduktionen.

Pressestimmen
Spannender Mystery-Thriller, der zu empfehlen ist. (ekz.bibliotheksservice, Ilse Nebelung)

Morbus Dei ist für Liebhaber düsterer Apokalypsen-Geschichten eine spannende Angelegenheit (). (TIROLER GEGENWARTSLITERATUR, Helmuth Schönauer)

Gelungen düster (Reisepreisrätsel-Magazin)


  • Taschenbuch: 296 Seiten
  • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (16. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3852188466
  • ISBN-13: 978-3852188461
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 3 cm



Montag, 30. Dezember 2013

5 x 5 Themen Challenge

Hallo meine Lieben, so kurz vor Ende des Jahres, also genau richtig zum Beginn eines neuen Jahres kam mir ein Gedanke.

Ich weiss, ich weiss - kaum zu glauben aber wahr ;-)


Der Gedanke war, mir "buchtechnisch" ein Ziel zu setzen, was ich hiermit nun auch tue :-)




Auch mitmachen --> hier



Aufgaben:

Cover
1) Eine Waffe
3) ein Tier (eins oder mehrere ist egal) 
5) nur Symbole oder irgendwelche Zeichen (keine Menschen oder Tiere)


Verlage
1) Lyx
2) Heyne
3) Loewe
4) Carlsen/Impress
5) Fischer 


Autoren
1) ein deutscher Autor (m oder w, ist egal) 
5) Ein britischer Autor


Hauptprotagonisten
4) übernatürliches Wesen (Elfe, Vampir…)


Bücher
2) letzter Band einer Reihe
3) Ich -Perspektive
5) 2013 erschienen



Sonntag, 29. Dezember 2013

Leserunde - Morbus Dei






Ich wurde bei LovelyBooks auf folgendes aufmerksam:


300 x "Morbus Dei: Die Ankunft" von Bastian Zach & Matthias Bauer (E-Book)


Zusammen mit dem Haymon Verlag haben wir etwas Schönes für euch vorbereitet. Ihr dürft euch auf eine spannende Leserunde zum ersten Band der "Morbus Dei"-Trilogie von Bastian Zach und Matthias Bauer freuen, die auch beide Autoren begleiten werden.

Matthias Bauer
Bastian Zach
(Die 2 Fotos habe ich von Amazon)


Mehr zum Buch:
Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt - Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...


Wenn ihr Spannung, Dramatik und Emotionen in Büchern liebt, 
dann lasst euch "Morbus Dei" nicht entgehen!



Meine nächste Aktion war folgende: 

Das ist doch mal wieder ein Buch, dass perfekt in mein Beuteschema passt. Springe jetzt einfach kopfüber in Lostopf und drücke mir dabei ganz fest die Daumen.

Ich war unter den glücklichen Gewinnern und bekam den Download-Link



Unter anderem wollten die beiden Herren unsere Leseeindrücke von der Leseprobe
Von mir bekamen sie diesen:

Zwischen dem Prolog und meiner Wanderung mit Johannes in Regen, Schnee und Kälte liegen 56 Jahre. Was mag da wohl passiert sein?

Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft, man kann sich alles wunderbar vorstellen, miterleben, sehen und fühlen. Für die Schmerzen hole ich mir jetzt eine Tablette und für die Kälte eine Jacke ;-)

Die LP macht neugierig und man möchte doch zu gerne wissen was mit Johannes passiert, ob er überlebt. Natürlich möchte man/ich auch wissen was es mit diesem merkwürdigen Symbol auf sich hat.

Daher freue ich mich sehr, dass ich mich an dieser Leserunde beteiligen darf und das eBook zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Vielen Dank :-)


Auf ihre Frage - Wie gefällt euch das Cover? - schrieb ich dies:

Das Cover ist ein echter Hingucker, düster, geheimnisvoll, leicht gruselig, vor allem die Hände.

Da ich die LP gelesen habe, tippe ich einfach mal - Das ist die Person die im Prolog den Eintrag in das Buch gemacht hat.



Dann gab es auch noch die Frage - Was erwartet ihr euch vom Buch?
Sie bekamen diese Antwort von mir:

Das es mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Gute Hintergrundrecherche, also nicht alles total aus der Luft gegriffen, zumindest was Symbole oder Riten angeht. Ein bisschen (wahre) Geschichte, ein bisschen Mystik, ein bisschen Grusel, das alles schön gemixt und in eine tolle Geschichte verpackt.


Meine Kommentare zu den einzelnen Leseabschnitten kann ich Euch leider nicht zeigen, sonst wüsstet Ihr zu viel und das Lesen des Buches/der Trilogie hätte seien Reiz verloren. Die stecken wirklich voller Spoiler. 


Natürlich durften auch Fragen an die Autoren gestellt werden. Hier zeige ich Euch ein paar ihrer Antworten:

Bastian:
Das Grundgerüst entwickeln wir immer gemeinsam, dann teilen wir grob nach Vorlieben auf, und nach dem ersten Entwurf geht der jeweils andere gnadenlos drüber. Dann heisst es nur mehr: das bessere Argument zählt, egal, wer es geschrieben hat. Dass das bei Matthias und mir so reibungslos klappt ist aber offen gesagt eine große Ausnahme, denn grundsätzlich gilt: bevor man zu zweit ein Buch schreibt sollte man sich einen guten Anwalt nehmen ;-)

Matthias:
Die Story entwerfen wir zusammen, parallel dazu recherchieren wir, weil die historischen facts natürlich Einfluss auf die Handlung haben. Dann gehts an Schreiben ... die Idee zur "Morbus Dei"-Story und Titel hatte Bastian, und zwar schon vor mittlerweile 12 Jahren. Ursprünglich sollte eine Film draus werden, das klappte nicht, also haben wir später das Drehbuch zu einen Roman umgearbeitet. Die Cover gestaltet Bastian, der ausgebildeter Grafiker ist - vielen Dank für das Kompliment!
(Das Kompliment bezieht sich auf diesen Satz einer Mitleserin: Ein Kompliment für die Kombination von Titel und Cover.)

Matthias:
Das Geheimnis eines guten Buches, tja ... Grundvoraussetzung ist sicher, dass sich der Autor mit der Geschichte identifiziert und sie auch wirklich schreiben WILL. Ich denke, dass man es merkt, wenn ein Autor sich ohne Überzeugung, aus rein marktrelevanten Gründen, an ein Projekt macht. Wenn man aber eine Geschichte aber wirklich schreiben will, dann gibt es viele Faktoren, dass sie gelingt, natürlich ist das auch genrebezogen. Bei "Morbus Dei" z.B. ging es darum, einen Story-Spannungsbogen über drei Bücher zu ziehen, der gewisse Fragen erst am Schluss auflöst, spannend, atmosphärisch und visuell zu schreiben, interessante Charaktere zu haben und das ganze natürlich in einen stimmigen, exakt recherchierten historischen Rahmen zu setzen.
Die Zusammenarbeit mit unserem Verlag war sehr gut, wir waren in keinster Weise eingeschränkt und haben von dem guten Lektorat profitiert. Das ist das wertvollste, weil man als Autor nach einer gewissen Zeit, die man am Buch arbeitet, betriebsblind wird. Da braucht es einen strengen Lektor, mit dem man diskutiert und bisweilen auch kämpft, ohne Befindlichkeiten, immer das Ziel vor Augen, das bestmögliche Buch zu machen. Ja-Sager kann man hier nicht brauchen.
Der Büchermarkt spielte für uns keine Rolle, als wir beschlossen "Morbus Dei" zu schreiben - es war einfach eine gute Geschichte, die wir unbedingt schreiben wollten und von der wir sicher waren oder zumindest stark hofften, dass sie für die Leserschaft interessant sein könnte.

Matthias:
Wir recherchieren in der Tat beide, beim Storyentwurf meist die gro0en Details. Dann, wenn wir uns das Buch aufgeteilte haben und jeder seine Teile schreibt, recherchiert jeder noch mal ganz genau die historischen Details seiner Abschnitte. Zur Idee: die hatte Bastian vor 12 Jahren.

Matthias:
Hmmm ... wenn ich mich recht erinnere, spielte die Geschichte von Anfang an in Österreich in einem abgelegenen Bergtal. Da lag Tirol nahe, auch weil ich selbst in Tirol lebe (Bastian lebt ja in Wien - Zach/Bauer haben Österreich damit von Ost und West her fest in der Hand ;-). Wir konnten hier in Tirol deshalb gut recherchieren, uns alte Bauernhöfe anschaun etc.

Matthias:
Bastian und ich kennen uns seit über 20 Jahren. Irgendwann haben wir dann aus einer gemeinsamen Vorliebe für Buch und Film angefangen zu schreiben, Drehbücher und Romane. Das hat sich bisher sehr gut bewährt, wir sehen das immer wieder, wenn wir uns gegenseitig die neuesten Texte/Kapitel mailen - sie sind grundsätzlich schon ganz gut, aber erst durch das gegenseitige Lektorat und die Diskussion werden sie stark.

Bastian:
Historischer Mystery-Thriller. Historisch deshalb, weil in Band 2 und 3 die damalige politische Situation eine gewichtige Rolle spielt (auch aus Johanns Vergangenheit).




Lieber Bastian und Lieber Matthias, bitte nicht böse sein, aber meiner Meinung nach hättet Ihr Euch noch ein bisschen mehr in die Leserunde einbringen können. 
Wobei, eigentlich müssen wir froh darüber sein, dass Ihr überhaupt anwesend seid bei den vielen Sachen, die Ihr gerade gleichzeitig entstehen lasst. :-)

Bedanke mich auf diesem Wege dafür, dass ich an Eurer Leserunde teilnehmen durfte und dies auch mit großer Freude tat. :-)


Die ausführliche Rezension findet Ihr  -->hier


Freitag, 27. Dezember 2013

Marc Staten




Ich hoffe Ihr habt die Feiertage gut überstanden

Sollte jemand von Euch auf der Suche nach neuen Kurzgeschichten sein, hätte ich heute mal wieder eine Empfehlung für Euch.

Tharah Meester hat 2 neue Kurzgeschichten über ihren Protagonisten Marc Staten veröffentlicht.




Das lesen dieser Kurzgeschichten hat mir wieder viel Freude bereitet, da ich den Schreibstil von Tharah Meester sehr mag. 

Ich hoffe Ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen wie ich

Bis bald
Eure Birgit