Dienstag, 4. März 2014

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl




Kurzinformation/Klappentext

Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.
(Foto und Text sind vom Oetinger Verlag)



Meine Rezension

Beim Sprach- und Schreibstil merkt man sehr deutlich, dass der Text aus der “Feder“ einer 16-jährigen Autorin stammt. Es sind doch meistens sehr kurze Sätze. Die häufigen Wiederholungen, zum Teil auch bewusst von ihr gesetzt, sind mir persönlich zu viel des Guten. Einige Passagen hätten noch etwas mehr Tiefe verdient, wie z.B. das Mutter-Tochter-Verhältnis. Die Geschichte an sich ist rund und stimmig, aber zum Ende hin kam mir diese “Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung“ zu schnell und war mir damit auch zu kurz abgehandelt. Ein paar Seiten mehr hätte das Buch bzw. die Geschichte auf jeden Fall noch vertragen.

Anna Seidl hat hier ein sehr schwieriges Thema verarbeitet und die Ich-Perspektive, als Miriam, gewählt. Trotz der häufig sehr kurzen Sätze hat sie es geschafft, mich als Leserin zu berühren und mit meinen Emotionen zu spielen. Die Charaktere hat sie gut gezeichnet und damit „menschlich“ gemacht. Ich glaube die meisten Fragen die sich Miriam stellt, die zentrale Frage lautet “Sind wir schuld?“, haben sich die Meisten von uns auch schon das eine oder andere Mal gestellt. Dies ist einer der Gründe warum diese Geschichte (die immer noch brandaktuell ist) selbst lange nach Beendigung des Lesens, den Leser zum nachdenken animiert. Beginn ist der Tag des Geschehens, doch wir dürfen Miriam immer wieder, an den sehr passend dazu ausgesuchten Stellen, in die Zeit “davor“ begleiten und dadurch auch den Täter etwas näher kennenlernen.

Trotz einiger kleiner Mängel, die man der Jugend der Autorin zugestehen kann, hat dieses Buch eine Leseempfehlung von mir verdient.







Wissenswertes

Dass Foto wurde mir von der Autorin persönlich zur Verfügung gestellt


Anna Seidl wurde 1995 in Freising geboren, wuchs u.a. in Budapest auf und zog schließlich mit ihrer Familie nach Bayern. Schon in der Grundschule erzählte sie gern Geschichten und fing auch bald an, sie aufzuschreiben. Mit ihrem Jugendbuchdebüt “Es wird keine Helden geben" stellt sie nun ihr schriftstellerisches Können unter Beweis. Die Autorin lebt mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in der Nähe von Aschaffenburg.
(Diesen Text habe ich dem Buch entnommen)

Auf der Verlagsseite steht allerdings, dass sie mit ihrer Familie und 2 Katzen in der Nähe von Frankfurt lebt.


Auf ihrer offiziellen FB-Seite steht:
Ich bin 18 Jahre alt und wohne in der Nähe von Frankfurt. 2013 bin ich mit der Schule fertig geworden und nun ist das Schreiben mein "Zweitjob". Bis jetzt gibt es nur den Roman "Es wird keine Helden geben". Aber das kann sich ja noch ändern ;)



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 251 Seiten
  • Verlag: Oetinger (20. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378914746X
  • ISBN-13: 978-3789147463
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre



Montag, 3. März 2014

HOCHSOMMERMORD von Jochen Frech







Kurzinformation/Klappentext

Der Debüt-Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten
Nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Polizei tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Göppingen an, einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Doch gleich sein erster Fall erweist sich als unerbittliche Zerreißprobe. Ein kleines Mädchen wird vermisst, es fehlt jede Spur von ihr. Für Kepplinger beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier …
(Text und Foto sind vom btb Verlag)



Meine Rezension

Dieser Krimi wird uns von einem Polizeibeamten, der u.a. auch 5 Jahre SEK in B-W in seiner Vita aufweisen kann, präsentiert. Sprach- und Schreibstil sind wirklich gut und flüssig zu lesen. Da Jochen Frech weiß wovon er spricht bzw. schreibt, bekommen wir einen tieferen und realistischen Eindruck von der gesamten Ermittlungsarbeit. Der Autor kommt aber niemals schulmeisterlich oder dozierend rüber. Er schafft die Balance zwischen Fiktion und Realität mit einer Leichtigkeit, die man eher einem „alten Hasen“ zutrauen würde als einem Debütautoren. Chapeau!

Jochen Frech fängt uns mit seinem Prolog ein, der uns gedanklich bis zum Ende begleitet. Man stellt immer wieder eigene Vermutungen an, wie er zur Geschichte passen könnte und wird dann am Schluss doch noch überrascht. Durch diesen Prolog baut er gekonnt Spannung auf, die bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Dieses Buch kommt einem Pageturner sehr nahe. Immer wieder läßt er uns auch an den Gedankengängen des Täters teilhaben ohne dass in irgend einer Weise aufklärende Rückschlüsse auf die “namenlose“ Person gezogen werden können (sehr nervig, aber sehr gut für die Geschichte).

In seinem ersten Buch, einer hoffentlich langen Serie, lernen wir Moritz Kepplinger und Lea Thoman als erfrischend anderes Ermittlerduo kennen.

Moritz bekommt an seinem ersten Arbeitstag als Kriminalkommissar (er war vor seinem Studium, wie unser Autor, beim SEK) als “harmlos“ eingestuften Fall, der sich dann aber als sehr komplex, erschütternd und spektakulär herausstellt.
Er holt die “Streifenbeamtin“ Lea, die eine in den Fall verstrickte Familie bereits aus früheren “häuslichen“ Einsätzen kennt, als wirkliche Bereicherung mit ins Boot.

Die beiden Hauptprotagonisten ergänzen sich bei der Arbeit sehr gut. Sie haben beide leider (was sie aber sehr menschlich macht) ein enormes Päckchen an seelischem Ballast mit sich rumzuschleppen. Man spürt das Knistern zwischen ihnen förmlich, …..

Die allgemeinen Beschreibungen der Orte und Personen von Jochen Frech sind nicht zu weit schweifend, sondern sehr gut auf das Kopfkino abgestimmt. Glaubhafte und sehr gut gezeichnete Hauptprotagonisten, die mir persönlich sehr sympathisch sind, runden das fesselnde Krimierlebnis ab.

Moritz geht mit dem “Griechen seiner Wahl“ eine körperlich sehr anspruchsvolle Wette ein. Sollte er diese verlieren, mutiert er für einen Monat zum Tellerwäscher. Seine zeitraubende Ermittlungsarbeit, die zu seinem und unserem Leidwesen immer wieder in Sackgassen endet, bleibt keine Zeit zum vorbereitenden Training, daher.......


Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich sehr auf den neuen Fall dieses Ermittlerteams freue und aus diesem Grund hier eine absolute Leseempfehlung ausspreche.





Wissenswertes

Das Foto wurde mir freundlicherweise vom Autor zur Verfügung gestellt


Jochen Frech, geboren 1967, ist Polizeibeamter und studierter Diplom-Verwaltungswirt. Fünf Jahre lang war er beim SEK der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach einem anschließenden Studium an der Hochschule der Polizei und seiner Tätigkeit als Fachlehrer bei der Bereitschaftspolizei leitet Frech seit 2009 die Sportbildungsstätte der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv dem Schreiben. »Hochsommermord« ist sein erster Roman.
(Text ist vom btb Verlag)

Eine Leseprobe gibt es -->hier


Produktinformation
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (9. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442744644
  • ISBN-13: 978-3442744640




Donnerstag, 27. Februar 2014

Die Gossen von Farefyr von Temper R. Haring




Inhaltsangabe
Ein gerissenes Waisenmädchen, das seinen Platz im Leben sucht. Ein verarmter Adliger, der in einer einzigen Nacht alles verliert und nach blutiger Rache sinnt. Ein junger Nachtschatten, der bereit ist, ihm die Leben seiner Peiniger zu schenken. Und ein naiver Holzfäller, dem nur noch ein Zauber helfen kann. Vier Wege kreuzen sich in Farefyr. Einer Stadt, in welcher Diebe, Räuber und Mörder vor keinen Grausamkeiten zurückschrecken, weshalb die berüchtigten Nachtschatten dem Gesetz von Zeit zu Zeit auf die Sprünge helfen. (Von LovelyBooks)


Meine Rezension

Ein Fantasy Roman der sich aber so, oder zumindest so ähnlich, in jeder realen Stadt angesiedelt haben könnte.

Das Autoren-Team hat eine gut gelungene und stimmige Geschichte für uns zusammen gefügt.

Durch einen Zauberer verändert sich das gesamte Leben eines Holzfällers. Diesen dürfen wir auf seinem mühevollen, beschwerlichen Weg, den er zusammen mit seiner Frau geht, für die Umkehr des Zaubers begleiten. Es ist köstlich mitzuerleben, was die Zwei in dieser Zeit und auf diesem Weg, den Zauberer wieder zu finden, alles erleben und vor allem, wie die Umwelt auf dieses merkwürdige "Paar" reagiert. Der arme Holzfäller hat auch noch ein Handicap, er kann nicht lesen. Dies führt zu witzigen Begebenheiten.

In Farefyr gibt es "legale" Nachtschatten, eine feine Umschreibung für Auftragskiller. Wenn diese einen Teil ihres "Lohnes" an den Sheriff abdrücken, verfolgt dieser ihre Taten nicht.

Einem verarmten, hohen Adeligen widerfährt böses, wirklich böses. Ein solcher Nachtschatten findet später den fast leblosen Körper des Lords, flickt ihn zusammen und pflegt ihn danach mühselig wieder gesund. Körperlich einigermaßen geheilt, seelisch noch sehr, sehr weit davon entfernt, wird er ein neuer Auftraggeber für "seinen" Nachtschatten. Was wir in diesem Handlungsstrang geboten bekommen, ist für mich mehr wesentlich mehr Thriller als Fantasy. Was mir aber durchaus sehr gut gefällt.

Dann dürfen wir noch ein ziemlich junges Waisenmädchen ein Stück auf ihrem Lebensweg verfolgen. Sie wurde zur Diebin ausgebildet und kämpft seit ihrer Flucht ums nackte Überleben. Was sie nach ihrer Ankunft in der Stadt alles sieht und erlebt, echt *gruselig* kann ich dazu nur sagen.

Ich habe hier nur ganz schwache Andeutungen gemacht. Was in diesem Buch alles steckt, das lest Ihr am Besten selbst alles nach.

Der Sprach- und Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Am Anfang haben mich die vielen Namen etwas verwirrt, als ich jedoch tiefer in das Buch abgetaucht bin hat sich diese Verwirrung in Nichts gelöst. Hätte ich fast vergessen zu erwähnen, natürlich finden wir auch Liebe in dieser Geschichte.

Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet, allerdings weiß man nicht immer sofort wem man trauen kann. Genau dieser Schachzug hält aber die Spannung in diesem Buch immer sehr hoch. Luft zum Durchatmen bekommen wir nur über die Passagen mit unserem "trotteligen" Holzfäller und seiner "Frau".

Alles in Allem, ein sehr gelungenes Buch, das aber nichts für schwache Nerven ist, könnte in diesem Fall zu Alpträumen führen.

Macht weiter so, bin schon auf das nächste Werk von Euch gespannt. Ihr seid auf dem richtigen Weg.

Wem das hier jetzt noch nicht gereicht hat, der findet -->hier eine Leseprobe.



Wissenswertes

Das Foto wurde mir freundlicherweise von den beiden Autoren zur Verfügung gestellt.

Einen Teil des Autoren-Teams (übrigens ein Ehepaar) habe ich vor längerer Zeit und in einem anderen Zusammenhang interviewt. Das ist/war übrigens mein allererstes Interview, also bitte seid nachsichtig mit mir und meinen Fragen.
  
Was sie uns zu sagen hatte könnt Ihr -->hier nachlesen.



  • Amazon
  • Broschiert: 558 Seiten
  • Verlag: Temper R. Haring; Auflage: Erstausgabe (2013)
  • ISBN-10: 3200032375
  • ISBN-13: 978-3200032378





Samstag, 22. Februar 2014

Die Schattensurfer von Hubert Wiest


(Das Foto ist von Weltbild.de)



Klappentext

Die vierzehnjährige Sansibar möchte endlich im Netzwerk von RUHL aufgenommen werden. Alle wollen aufgenommen werden. Ihre beste Freundin gehört längst dazu. Sansibar lernt wie besessen für die Aufnahmeprüfung. Sie ist bereit, alle Gedanken mit dem mächtigen Netzwerk zu teilen. Nur die einzige Erinnerung an ihre verschwundene Mutter will sie für sich alleine behalten. Computergenie Luan hat nur ein Ziel, Programmierer zu werden. Doch mit einem Diebstahl ruiniert er seine ganze Zukunft und muss fliehen. Sansibar will Luan helfen, oder sind es nur seine tintenblauen Augen, die sie süß findet? Auf jeden Fall hat sie Luan noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen, aber genau das behauptet Luan. Die beiden haben keine Zeit die Sache zu klären und Luan ist überzeugt, dass Sansibar ihn verraten hat. Da macht Kalawesi, der Besitzer eines Vergnügunsparks, Luan ein unglaubliches Angebot. Zum Selberlesen, Vorlesen, Zuhören, Zittern, Bibbern, Mitfiebern und Genießen! Selbst im hintersten Winkel des Internets ist vermeintlich Privates längst öffentlich. Wohin führt diese Entwicklung? Wie lange bleiben unsere Gedanken noch geheim? Oder muss das Wort Geheimnis bald aus unserem Wortschatz gestrichen werden? Was wäre wenn…? Die Schattensurfer zeichnen ein Zukunftsszenario ohne zu moralisieren oder zu werten. Abwechselnd aus der Perspektive von Luan und Sansibar geschrieben sind die Handlungsstränge ineinander verwoben und zeigen die Träume und Ziele zweier Teenager in einer oberflächlich bunten Welt. Aber sind sie auch bereit für ihre Wünsche gegen RUHL zu kämpfen? Doktor Tornham und die Sipos verkörpern das totalitäre Netzwerk. Mit Emotionen und Irrationalität gibt Vergnügunsparkbesitzer Kalawesi viel Farbe in die technisierte Welt. Ein Buch, in dem es nicht um Technik sondern um Menschen geht. 





Meine Rezension

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Der Sprachstil ist an die Altersgruppe 12-15 jährige Leser angepasst, für 10jährige sind meines Erachtens nach zu viele “Fremdwörter“ darin enthalten.

Eine gut ausgedachte Geschichte die etwas bereits alltägliches, die soziale Vernetzung, aufgreift und überspitzt darstellt. Die Gedanken aller Menschen werden in einem zentralen “lebenden“ Rechner gesammelt. Selbst die nicht gedachten leeren Gedanken, denn sie werden zur Energiegewinnung benützt. Wer „falsch denkt oder Geheimnisse haben möchte, ist hier fehl am Platze.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Hauptprotagonisten Luan und Sansibar.

Luan ist ein absoluter Computerfreak, fast schon ein Genie und will nach seiner bestandenen Prüfung sein Wissen und Können dem Rechner/der Gemeinschaft zu Verfügung stellen. Durch eine Straftat, bei der er erwischt wird, wir er von dieser Prüfung ausgeschlossen. Dies bedeutet für ihn, dass er nie wieder mit Computer arbeiten darf.

Sansibar freut sich zu nächst auf ihre Aufnahmeprüfung, will sie doch ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft werden. Doch ein tief in ihr vergrabenes Trauma drückt sich Stück für Stück wieder an die Oberfläche. Dies lässt sie ganz langsam an der Richtigkeit des Systems zweifeln, möchte sie doch zu gerne ein paar Geheimnisse für sich behalten.

Wir dürfen an dem momentanen, wirklich sehr actionreiche, Leben der Beiden teilhaben. Ein dramatischer Höhepunkt jagt den nächsten, dem Leser bleibt kaum Luft zum Durchatmen.

Faszinierend und zugleich nachdenklich machend, ist der Wunsch der Obrigkeit, dass alle Menschen so oft wie möglich, am Besten sogar noch länger wie bisher, den Lunapark besuchen. Bei den dort anwesenden Personen können die meisten leeren Gedanken abgezapft werden.

Die Schwachstelle in diesemBuch/der Geschichte ist wahrscheinlich nur für die erwachsenen Leser/innen von größerer Bedeutung. Es wird nicht erklärt wer hinter diesem Rechner steckt und was seine wahren Ziele oder Motive sind. Wir erfahren auch nicht, ob diese “Welt“ nur aus Mallinport besteht oder es noch andere Städte bzw. Länder gibt. Werden diese anderen Orte auf dieselbe Art und Weise regiert oder haben sie eine völlig andere Struktur. Hier wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt.

Die 12-15 jährigen Leser werden aller Wahrscheinlichkeit nach die ständige Action, die ohne Blut auskommt, genießen. Also alles in allem ein gutes Buch für die Jugend.





Und hier gibt es eine Leseprobe



Wissenswertes

Das Foto wurde mir freundlicherweise von Hubert Wiest zur Verfügung gestellt.

Hubert Wiest, geboren 1964, erfindet und schreibt Geschichten für Kinder und Teenager. Zusammen mit Nina von Stebut produziert er Hörbücher und den Podcast Radio Lomoco. Nach der Ausbildung zum Werbekaufmann, dem Besuch der Bayerischen Akademie der Werbung und einigen Semestern BWL-Studium gründete Hubert Wiest in den neunziger Jahren die Internetagentur FREIRAUM Multimedia. Er führte sie durch die stürmische New-Economy der Jahrtausendwende. Später arbeitete er als Marketing- und Vertriebsleiter für internationale Unternehmen. Nach drei Jahren in Hong Kong lebt er seit 2011 mit Nina von Stebut, drei Kindern, sowie den Hunden Pepsi und Cola in Sydney.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 460 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (24. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1493556177
  • ISBN-13: 978-1493556175










Panikmache oder hagelt es wirklich Abmahnungen?

Guten Abend meine Lieben :-)


Leider gibt es immer wieder Menschen, die Bloggern eine heiden Angst einjagen. So nach dem Motto:

  • du darfst keine selbstgemachten Fotos vom Buch einstellen 
  • du darfst keine Coverbilder verwenden 
  • du darfst die Klappentexte nicht einbinden

Kaum zu glauben, selbst andere Blogger blasen mit in dieses Horn oder trauen sich nicht diese Dinge in ihrem Blog einzubinden. Beide Reaktionen sind für mich unverständlich, denn Fragen kostet nix.

Ich ließ mich irgendwie von dieser Angst anstecken. Habe dann ein paar Verlage selbst angeschrieben und nach gefragt. 

Der Grundtenor bei den von mir angeschriebenen Verlagen war stets derselbe.
Warum sollten wir etwas gegen Werbung für unsere Bücher bzw. unseren Verlag haben. Gerne dürfen sie die Cover und die Texte von unserer Verlagsseite kopieren und verwenden. Der Klappentext muss allerdings als Fremdtext gekennzeichnet sein. Die Cover dürfen in keiner Weise verändert werden. Über einen Link würden sich freuen etc. pp.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich über LovelyBooks auf eine Bloggerin gestossen, die sich die Mühe gemacht hat alle einzelnen Antworten die LovelyBooks gesammelt wurden, in eine ganz tolle Liste zu verwandeln. 

Die Liste findet Ihr -->hier

Ich weiß jetzt nicht genau wer sich an solchen Abmahnungen eine goldene Nase verdienen will, aber die Verlage sind es auf keinen Fall. Also im Prinzip doch reine Panikmache, stellt sich mir nur die Frage, was hat man davon? Vielleicht ist das sogar eine Diskussion wert.

Viele Autoren sind mittlerweile auch über Facebook vernetzt, wenn Ihr sie da um ein Bild für Eure Rezi bittet helfen sie Euch bestimmt weiter. Ich persönlich habe bis jetzt unter den Autoren nur ganz liebe Menschen, die überhaupt nicht bissig waren. :-)

Allen Bloggern wünsche ich tolle Beiträge und viele Besucher.

Und allen Lesern meines Bloges wünsche ich morgen einen wunderschönen Sonntag, vielleicht sogar mit einem tollen Buch (das von mir empfohlen wurde) in der Hand.

Ganz liebe Grüße aus Stuttgart 

Eure Birgit

PS: Im Laufe des Abend kommt noch eine neue Rezi von mir - Die Schattensurfer von Hubert Wiest